17. Luftangriff auf Osnabrück

Schwerer Luftangriff auf Osnabrück durch einen Verband von 237 Flugzeugen der Royal Air Force (RAF) in der Nacht vom 6. auf den 7. Oktober 1942. Hauptziel der Bomberflotte waren Bahnanlagen der Reichsbahn im Osnabrücker Stadtgebiet. Abgeworfen wurden insgesamt 13 Luftminen, 400 Sprengbomben und 15.411 (15.077?) Brandbomben, davon 10.000 Stabbrandbomben und 77 (411?) Phosphorkanister. Das Bombardement forderte 79 Menschenleben, 156 Personen wurden zum Teil schwer verletzt. 149 Wohnhäuser wurden zerstört, 8 Betriebe meldeten Totalausfall (u.A. die Firmen Hammersen, Ortmann, Huneke, Röscher-Werke, Dreyer  sowie Hagen & Co.). Zudem wurden 3.314 Wonhgebäude, sechs öffentliche Gebäude, fünf Kirchen, vier Schulgebäude (u.A. die Overbergschule), ein Krankenhaus und 24 weitere Betriebe beschädigt. Der Sachschaden belief sich auf über 100.000.000 Reichsmark. Bei dem Angriff auf die Hasestadt ging seitens der Alliierten lediglich eine Maschine verloren. Der Bomber wurde über der Stadt von einer Flak-Granate getroffen und stürzte daraufhin in der Nähe der Rehmstraße im Stadtteil Wüste ab. Ob sich die Piloten noch aus ihrer Maschine retten konnten, ist nicht bekannt. Wo genau sich die Aufschlagstelle befand, konnten wir noch nicht zweifelsfrei ermitteln. Es könnte sich um die heutige Weidefläche zwischen Vogelerstraße und Feldstraße handeln, auf welcher während des Kriegs ein Bomber zerschellt sein soll.

Lokalisierung

Standort des Ereignisses

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Hinweis zur Chronik

Bitte beachten Sie, dass die hier aufgeführten Informationen zu den Ereignissen in Osnabrück während des 2. Weltkriegs nur ein "Beiwerk" sind und nicht in dem Maße gepflegt werden, wie es vielleicht wünschenswert wäre. Selbstverständlich versuchen wir hier eine gewisse Hintergrundbasis zu schaffen, aber wir können in diesem Umfang kein vollumfängliches Werk anbieten. Dafür fehlt es uns schlicht an Zeit und "Manpower".
Wer sich intensiver mit der Geschichte Osnabrücks beschäftigen möchte, dem empfehlen wir entsprechende Fachliteratur oder ein Besuch im Kulturhistorischen Museum. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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