Vierter Luftangriff auf den Einsatzhafen Hesepe

Am 21. März 1945 erfolgten schwere Luftangriffe auf Flugplätze im gesamten Deutschen Reich. An diesem Einsatz waren insgesamt 1.408 Bomber und 806 Jagdflugzeuge beteiligt. Drei Ziele der groß angelegten Operation befanden sich im Landkreis Osnabrück. Im Einzelnen waren dies die Einsatzhäfen "Holstentor" in Hesepe und "Villa" bei Vörden, siowie der Fliegerhorst "Ahnenkult" in Achmer welche von insgesamt 384 Bombern angegriffen wurden. Den Einsatzhafen Hesepe griffen an diesem Tag 165 Maschinen vom Typ B-24 sowie 13 B-17 an. Es wurden mindestens 494 Splitterbomben (M41 Fragmentation bombs, ca. 340 Tonnen) abgeworfen, von denen etwa 60% ihr Ziel trafen. Verlustzahlen auf Seiten der deutschen Luftwaffe in Hesepe sollen sich auf 11 Tote und 10 Verletzte Soldaten des Kampfgeschwaders 76 belaufen haben. Die Informationen werden noch vervollständigt.

Lokalisierung

Standort des Ereignisses

Luftschutzanlagen

Beitragsrelevante Luftschutzobjekte


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Hinweis zur Chronik

Bitte beachten Sie, dass die hier aufgeführten Informationen zu den Ereignissen in Osnabrück während des 2. Weltkriegs nur ein "Beiwerk" sind und nicht in dem Maße gepflegt werden, wie es vielleicht wünschenswert wäre. Selbstverständlich versuchen wir hier eine gewisse Hintergrundbasis zu schaffen, aber wir können in diesem Umfang kein vollumfängliches Werk anbieten. Dafür fehlt es uns schlicht an Zeit und "Manpower".
Wer sich intensiver mit der Geschichte Osnabrücks beschäftigen möchte, dem empfehlen wir entsprechende Fachliteratur oder ein Besuch im Kulturhistorischen Museum. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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