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Beiträge zum Thema Luftschutz und darüber hinaus

  1. von

    Baugleiche Bunkeranlagen in Osnabrück - Teil 1: Spitzbunker

    Das letzte Osnabrücker Bunkerbauprogramm von 1944

    Im Jahr 1944 begann die letzte groß angelegte Planung im Rahmen des Luftschutzbaus in der Hasestadt. Überall dort, wo die geologischen Gegebenheiten den Bau der ab Sommer 1943 begonnenen Luftschutzstollen verhinderten oder erschwerten, sollten ab 1944 zusätzlich massive oberirdische Luftschutzbunker aus solidem Stahlbeton für die Bevölkerung entstehen. Hiervon waren insbesondere die Stadtteile Altstadt, Neustadt, Wüste, Fledder, Eversburg und Hafen betroffen.

    Gegenüber den bereits bestehenden blockförmigen Hochbunkern unterschieden sich die neu zu errichtenden "Klein-Hochbunker", wie sie offiziell genannt wurden, in einigen Punkten gravierend von ihren Vorgängern.

    Man hatte bei der Planung der Bunker die Erfahrungen vorhergegangener...

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  2. von

    Lagern unter Osnabrück tausende Kubikmeter hochgiftiger Zementschlämme?

    Hochschule Osnabrück hat "sehr hohe Konzentration von Gift und Schwermetallen" festgestellt

     

    Nach Informationen aus einem Schreiben des Vorsitzenden des Vereins Gertrudenberger Höhlen Osnabrück e. V. vom 27. April diesen Jahres haben Analysen der Hochschule Osnabrück eine "sehr hohe Konzentration von Gift und Schwermetallen" in Proben der Füllmasse nachweisen können, welche aus den Höhlen entnommen wurde. Auch mehrere ehemalige Stollenbunker könnten hiervon betroffen sein.

    Demnach war das damals zuständige Bergbauunternehmen neben der Sicherung der Höhlen auch mit dem Verfüllen mehrerer weiterer LS-Stollenanlagen in Osnabrück beauftragt worden. Alleine im Gertrudenberger Loch sollen nach Informationen der Firma 5.000m³ Zementschlämme in diverse Hohlräume verpresst worden sein, heisst es dort weiter.

    Diese Art von...

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  3. von

    Osnabrücker Platz- und Straßennamen zur Zeit des Nationalsozialismus

    Platz- und Straßennamen von 1933 bis 1945 und deren heutige Bezeichnung

    Bereits vor zwei Jahren hatten wir zur näheren Standortbestimmung einiger bis dato nicht lokalisierbarer Bunkeranlagen eine Zusammenstellung vieler Straßen und Plätze gepostet, welche während der Herrschaft des NS-Regimes in Osnabrück zeitweilig umbenannt wurden. Wir haben den alten Beitrag jetzt wieder herausgekramt, überarbeitet und einige weitere Straßen ergänzt.Anbei findet Ihr nun eine aktualisierte Liste in alphabetischer Reihenfolge:

    Die Straße "An der Netterheide", eine Verlängerung der ursprünglichen Römereschstraße hieß zunächst Ludwig-Jahn-Straße. Heute heißt sie auf ganzer Länge Römereschstraße. Dafür erhielt die benachbarte 78er-Straße nach dem Krieg die Bezeichnung An der Netterheide. Der Name der Albert-Leo-Schlageter-Straße...

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