Blog-Beiträge in der Rubrik "Sonderbauten"

Sonderbauten, Behelfsbunker & sonstige Luftschutzbauten aus dem 2. Weltkrieg

  1. von

    Gertrudenberger Höhlen Osnabrück: Unterschriftenaktion gestartet

    Letzte Chance auf Rettung der Osnabrücker Höhlen?

    In den Gertrudenberger Höhlen

    Der Bund möchte die denkmalgeschützten Gertrudenberger Höhlen mit Zementschlämmen verfüllen und sie damit endgültig dicht machen. Entsprechende Mitteilungen waren in den vergangenen Wochen durch die Tageszeitungen gegangen. Die Begründung, die Höhlen wären akut einsturzgefährdet, erscheint jedoch nicht nur den Vorsitzenden des Vereins Gertudenberger Höhlen mehr als fadenscheinlich. Zwei der drei Grundstückseigentümer (Ameos, privat) haben dem Verfüllen bereits zugestimmt. Einzig die Stadt Osnabrück als dritter Teilhaber zögert (zum Glück) noch mit der Zustimmung.

    Um die Höhlen vor ihrer endgültigen Verfüllung zu bewahren und sie als Teil der Osnabrücker Kulturlandschaft zu erhalten, hat der Verein nun eine Unterschriftenaktion gestartet. ...

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  2. von

    Deckname "Zeolith": Geheimprojekt an der Düwelskerke

    Unterirdisches Hydrierwerk sollte Ende 1944 im Bocketal bei Tecklenburg entstehen

    Zugemauertes Portal Zeolith Bocketal

    Um die Entstehungsgeschichte des Geheimprojekts "Zeolith" besser zu verstehen, sollte zunächst ein Blick auf die Treibstoff-Situation in Deutschland vor 1939 geworfen werden. Schon vor Kriegsbeginn war die Kraftstoffversorgung im Deutschen Reich ein großes Problem. So lag Deutschlands Selbstversorgung im Frühjahr 1939 bei nur etwa 30 Prozent des Bedarfs. Der Großteil, die restlichen 70%, mussten teuer importiert oder anderweitig beschafft werden.

    Abhilfe sollte hier die IG Farben schaffen. Diese entwickelte schon zu Beginn der 30er Jahre ein Verfahren zur Benzinherstellung aus Kohle, an welcher in Deutschland kein Mangel herrschte. Durch diese neu entwickelte Hydrier-Methode gelang es aus 4,5 Tonnen Steinkohle etwa eine Tonne...

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  3. von

    Teuto-Metallwerke: Unterirdische Fertigung doch kein Gerücht?

    Munitionsfabrik sollte offenbar in großes Stollensystem verlagert werden

    Munition aus den Teuto-Metallwerken

    Viel ist seit dem Abzug der britischen Streitkräfte aus Osnabrück über das Areal am Limberg und die dort während der NS-Zeit ansässige Munitionsfabrik der Teuto-Metallwerke spekuliert worden. Gab es geheime unterirdische Fertigungshallen? Angefangen hatte es mit einem Eintrag im Altlastenkatalog des Landes Niedersachsen unter dem Stichpunkt "Munitionsfabrik im Limberg", welcher aufhorchen ließ. Weitere Aufmerksamkeit erhielt dieses Thema danach durch eine Artikelserie der Osnabrücker Nachrichten 2009, bis schließlich die akribische Aufarbeitung durch die Autoren Eitelberg und Preuß von der Universität Mainz viele Einzelheiten über das Areal am Limberg an die Öffentlichkeit brachte. Eine unterirdische Produktionsstätte der Teuto-Metallwerke...

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  4. von

    Lagern unter Osnabrück tausende Kubikmeter hochgiftiger Zementschlämme?

    Hochschule Osnabrück hat "sehr hohe Konzentration von Gift und Schwermetallen" festgestellt

     

    Nach Informationen aus einem Schreiben des Vorsitzenden des Vereins Gertrudenberger Höhlen Osnabrück e. V. vom 27. April diesen Jahres haben Analysen der Hochschule Osnabrück eine "sehr hohe Konzentration von Gift und Schwermetallen" in Proben der Füllmasse nachweisen können, welche aus den Höhlen entnommen wurde. Auch mehrere ehemalige Stollenbunker könnten hiervon betroffen sein.

    Demnach war das damals zuständige Bergbauunternehmen neben der Sicherung der Höhlen auch mit dem Verfüllen mehrerer weiterer LS-Stollenanlagen in Osnabrück beauftragt worden. Alleine im Gertrudenberger Loch sollen nach Informationen der Firma 5.000m³ Zementschlämme in diverse Hohlräume verpresst worden sein, heisst es dort weiter.

    Diese Art von...

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