Blog-Beiträge in der Rubrik "Zeitzeugenberichte"

Zeitzeugenberichte aus dem 2. Weltkrieg

  1. von

    Der letzte Luftangriff: Die Katastrophe vom Palmsonntag 1945

    Augenzeugin schrieb uns ihre Erlebnisse im Luftschutzstollen Brinkstraße nieder

    Es war eine der schlimmsten Katastrophen des Bombenkriegs in Osnabrück: Am Palmsonntag, dem 25. März 1945, flog die alliierte Luftwaffe einen schweren Angriff auf Osnabrück. Es war der 79. und zugleich letzte, der aus der Luft gegen die Hasestadt geführt wurde. Die westalliierten Bodentruppen hatten sich der Stadt zu diesem Zeitpunkt durch ihren keilförmigen Vorstoß über Wesel und Haltern bereits auf etwa 100 Kilometer genähert und es war nur eine Frage von Tagen, bis sie auch Osnabrück erreichen würden. Täglich, oftmals mehrfach am Tag, war jetzt Alarm. Zumeist aber flogen die Bomber weiter in Richtung Berlin oder Ruhrgebiet. Als am Sonntagmorgen gegen 8:30 Uhr die letzten noch betriebsbereiten Sirenen der Stadt erneut aufheulten, war die...

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  2. von

    Zeitzeugen erzählen: Flakhelfer Harry Rohlfs

    Ehemaliger Luftwaffenhelfer über seinen Dienst bei der Flak in Osnabrück

    Harry Rohlfs, Jahrgang 1926, war vom 5.1.1944 bis März 1945 Luftwaffenhelfer in Osnabrück. Während seiner Dienstzeit wechselte seine Abteilung mehrfach den Einsatzort; ausgebildet in der Flak-Stellung Wellmann auf dem Schinkelberg, musste er unter Anderem auch auf dem Kalkhügel und dem Sonnenhügel seinen Dienst an den Ortungsgeräten und schweren 8,8cm-Geschützen leisten. Er erlebte und überlebte diverse Luftangriffe auf Osnabrück und musste auch bei Lösch- und Instandsetzungsarbeiten in der Stadt mit anpacken.

    Rohlfs konnte uns bereits in der Vergangenheit viele wichtige Informationen und Bildmaterial zur Verfügung stellen und ist nach wie vor ein sehr wichtiger Ansprechpartner und glaubwürdiger Zeitzeuge. Einen der Berichte, die er uns im...

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