Luftangriff auf Kloster Oesede

Angriff mit 210 Sprengbomben auf Bahnanlagen bei Kloster Oesede, der Abwurf erfolgte durch dichte Wolkendecke. Bei dem Angriff kamen insgesamt 14 Menschen im Ort ums Leben. Besonders schwer hatte es die Familie Lietmeyer getroffen. Sieben Familienmitglieder wurden bei einem Bombenvolltreffer des Wohnhauses getötet. Das Gebäude befand sich am Ortseingang an der Glückaufstraße, nahe der Bahnlinie Bielefeld-Osnabrück. Ob es sich bei den Angreifern um Teile der 445. US-Bombergruppe gehandelt hat, welche auch Osnabrück an diesem Tag mit 165 B24-Maschinen angriffen, konnte bisher nicht eindeutig belegt werden. Allerdings legt die geringe zeitliche Distanz der Angriffe von nur ca. 45 Minuten dies nahe. Dieser Artikel wird überarbeitet, sobald neue Informationen vorliegen.

Lokalisierung

Standort des Ereignisses

Hinweis zur Chronik

Bitte beachten Sie, dass die hier aufgeführten Informationen zu den Ereignissen in Osnabrück während des 2. Weltkriegs nur ein "Beiwerk" sind und nicht in dem Maße gepflegt werden, wie es vielleicht wünschenswert wäre. Selbstverständlich versuchen wir hier eine gewisse Hintergrundbasis zu schaffen, aber wir können in diesem Umfang kein vollumfängliches Werk anbieten. Dafür fehlt es uns schlicht an Zeit und "Manpower".
Wer sich intensiver mit der Geschichte Osnabrücks beschäftigen möchte, dem empfehlen wir entsprechende Fachliteratur oder ein Besuch im Kulturhistorischen Museum. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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