Im Bunkersystem unter dem Kalkhügel

Osnabrücker Bunkerwelten

Dokumentation ehemaliger Luftschutzanlagen des 2. Weltkriegs in Osnabrück

Erfahren Sie mehr über die facettenreiche Geschichte der Osnabrücker Bunkeranlagen aus der Zeit des 2. Weltkriegs. Auf den folgenden Seiten werden alle bisher bekannten Luftschutzanlagen in Osnabrück und der näheren Umgebung erfasst und mit relevanten Querverweisen versehen. Die Übersichtskarte hilft bei der Orientierung.  

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Im Stollenbunker Feldstraße

Übersichtskarte aller Bunkeranlagen

Alle Luftschutzanlagen in Osnabrück auf einen Blick

Nutzen Sie unsere Übersichtskarte, um einen Überblick über alle bisher lokalisierten Luftschutzanlagen im Raum Osnabrück zu erhalten. Wählen Sie verschieden Kartentypen und Darstellungsarten, Filtern Sie Objekte nach gewünschten Rubriken und erhalten Sie schnell alle Informationen zu den Objekten in Ihrer Nähe. Eine tabellarische Ansicht aller erfassten Objekte finden Sie alternativ hier.

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Ein altes Schild im Museum Industriekultur. Deutlich ist die Auschrift "Luftschutzkeller" zu...

Tabelle aller Bunkeranlagen

Tabellarische Liste aller bisher erfassten Luftschutz-Objekte

Alternativ zur Übersichtskarte können Sie auch über die tabellarische Auflistung der bisher erfassen Anlagen navigieren. Dort erhalten Sie auf den ersten Blick genauere Angaben zu den Bauwerken und können die Datensätze über Themenbereiche filtern.

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Das brennende Osnabrück am 13. September 1944, aufgenommen vom Standort des heutigen...

Osnabrück im 2. Weltkrieg

Die Luftangriffe auf Osnabrück und Umgebung 1939 - 1945

Durch insgesamt 79 Luftangriffe wurde Osnabrück im 2. Weltkrieg zu etwa 65% zerstört. In der Chronik können Sie die Entwicklung des Bombenkriegs über Osnabrück nachverfolgen und unzählige Querverweise nutzen, um mehr über die Entwicklung des Luftschutzes in den verschiedenen Phasen des Krieges zu erfahren.

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Aufräumarbeiten in der Krahnstraße nach dem schweren Luftangriff vom 6.10.1944.

Historische Aufnahmen

Alte Fotos aus dem Raum Osnabrück

In dieser Rubrik finden Sie diverse historische Fotografien sowie Fotoalben aus Osnabrück und dem Osnabrücker Umland, welche weitestgehend in der Zeit des 2. Weltkriegs entstanden. Ein Großteil der Aufnahmen steht hierbei im direkten Zusammenhang mit dem Thema Luftschutz.

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Aktualisierungen

Zuletzt bearbeitete Objekte

  1. Abb.
    Bezeichnung
    Kapazität
    Zustand
  2. Eingang Deckungsgraben Teuto Metallwerke
    200 Schutzplätze
  3. Hochbunker Stahlwerksweg in Osnabrück

    Stahlwerksweg, 49084 Osnabrück
    1.056 Schutzplätze
  4. Schutzraumtürm Luftschutzkeller Güterbahnhof Osnabrück
    -
  5. -

    Lortzingstraße, 49074 Osnabrück
    54 Schutzplätze
  6. Gasschleuse Luftschutz-Rettungsstelle Altstadt Osnabrück
    270 Schutzplätze
  7. -
    20 Schutzplätze
  8. -

    Limberger Straße, 49080 Osnabrück
    14 Schutzplätze
  9. -

    Limberger Straße, 49080 Osnabrück
    -
  10. -
    -
  11. Baracke 35 und benachbarter Bunker
    -

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  1. von

    Ein Hochbunker am Osnabrücker Güterbahnhof?

    USAAF-Luftaufnahme zeigt ungewöhnliche "Plattform" am Ringlokschuppen

    Existierte am Güterbahnhof noch ein weiterer Luftschutzbunker? Luftaufnahmen aus dem Jahr 1945 verleihen dieser Frage jetzt neuen Nachdruck, aber leider keine eindeutige Antwort. Auf den diesem Artikel beigefügten Bildausschnitten US-amerikanischer Luftaufnahmen ist ein in den Erdboden eingelassenes Bauwerk mit flacher Oberseite - allem Anschein nach eine Plattform aus Beton - zu erkennen, welches irgendwie nicht so recht ins Bild passen will....
  2. von

    Rüstungsbetrieb Klöckner produzierte auch für den Luftschutz

    Klöckner-Werke Osnabrück lieferte Bauteile für Schutzräume und Luftschutzzellen

    Kaum ein Unternehmen in Osnabrück hatte durch den Bombenkrieg so immense Schäden zu verzeichnen wie das Werk Osnabrück der Klöckner-Werke AG. Als kriegswichtiger Rüstungsbetrieb, gelegen in unmittelbarer Nähe des markanten Eisenbahnkreuzes und des Güterbahnhofs, war das Stahlwerk schon sehr früh Hauptziel alliierter Luftangriffe gegen die Hasestadt. Dies zeigte sich bereits mit Beginn der Luftangriffe auf Osnabrück am 23. Juni und 3. Juli 1940,...
  3. von

    Der letzte Luftangriff: Die Katastrophe vom Palmsonntag 1945

    Augenzeugin schrieb uns ihre Erlebnisse im Luftschutzstollen Brinkstraße nieder

    Es war eine der schlimmsten Katastrophen des Bombenkriegs in Osnabrück: Am Palmsonntag, dem 25. März 1945, flog die alliierte Luftwaffe einen schweren Angriff auf Osnabrück. Es war der 79. und zugleich letzte, der aus der Luft gegen die Hasestadt geführt wurde. Die westalliierten Bodentruppen hatten sich der Stadt zu diesem Zeitpunkt durch ihren keilförmigen Vorstoß über Wesel und Haltern bereits auf etwa 100 Kilometer genähert und es war nur...
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Statistik

Erfasste Luftschutzanlagen

Derzeit sind 829 Objekte* publiziert. Dies sind im Einzelnen:

  • 19 Flak-Scheinwerfer-Stellungen
  • 84 Luftschutzstollen / Stollenbunker
  • 17 Hochbunker / Blockbunker
  • 1 Tiefbunker
  • 20 Rundwandige Luftschutzbunker
  • 359 Luftschutz-Deckungsgräben
  • 168 Luftschutz-Keller & -Räume
  • 24 Einmannbunker / Brandwachen
  • 23 Sonstige Luftschutz-Kleinbauten
  • 3 Untertage-Verlagerungen
  • 61 Löschwasserspeicher
  • 44 Flugabwehr- / Flak-Stellungen
  • 4 Fliegerhorste & Einsatzhäfen der Luftwaffe
  • 2 Sonstige Objekte

Nach aktuellem Kenntnisstand sind mindestens 319 dieser Bauwerke teilweise oder vollständig erhalten.

182 der hier aufgeführten Luftschutzanlagen galten als weitestgehend bombensicher.

Die aktuell ermittelbare offiziell bekannte Gesamtkapazität aller erfassten Luftschutzanlagen beträgt 32.216 Personen*.

Die zusätzlich errechnete Kapazität beträgt ca. 23.130 Personen*.

Daraus ergibt sich eine Gesamtkapazität von ca. 55.346 Schutzplätzen*.

* Doppelnennungen möglich

Schon bekannt?

Zufalls-Objekte aus unserem Archiv

Alte Münze, 49074 Osnabrück

Hotel Hackmann Osnabrück 1939

Das ehemalige Hotel Hackmann mit einretuschierten Hakenkreuzfahnen. Im Keller des Hotels befand sich der öffentliche Luftschutzraum. Im Hintergrund rechts ist das Haus Am Ledenhof 2 (heute Standort von Haus Ledenhof), dahinter die Katharinenkirche zu erkennen. Links die Einündung in den Schützenwall, der am Ledehof vorbeiführte. Die gesamte erkennbare Bebauung fiel Bomben und Baumaßnahmen der Nachkriegszeit zum Opfer.

Ansichtskarte, Archiv Haubrock, 1939

Im Keller des städtischen Gebäudes Alte Münze 1 (Hotel Hackmann) wurde im Herbst 1939 ein öffentlicher Luftschutzraum mit 38 Plätzen eingerichtet. Das Gebäude wurde im späteren Kriegsverlauf durch Fliegerbomben zerstört.