Freitag, 06. November 1942: 18. Luftangriff auf Osnabrück

18. Luftangriff auf Osnabrück

Überraschender Tagangriff der Royal Air Force am 6. November 1942. Ein einzelner Bomber warf 11 Sprengbomben über der Stadt ab (genauer Standort unklar). Das Flugzeug war Teil eines größeren Verbands von 14 Wellingtons und fünf Lancasters des 18. Squadrons, welche an diesem Tag Essen, Wilhelmshaven und Osnabrück angreifen sollten. Aufgrund der Wetterlage (starke Bewölkung) wurden jedoch nur Wilhelmshaven und Osnabrück angeflogen. Von den 21 Maschinen warfen nur insgesamt sechs Bomber ihre todbringende Fracht ab. Verluste auf Seiten der RAF gab es bei dem Angriff nicht, wohl aber unter der Zivilbevölkerung. Erstmals hatten die Osnabrücker an diesem Tag die trügerischen Nachteile der neu eingeführten öffentlichen Luftwarnung zu spüren bekommen, denn viele Menschen waren zum Zeitpunkt des Angriffs (noch) nicht in den Schutzräumen. Die Folge waren 36 (35?) Verletzte und 4 (3?) Tote, darunter ein französischer Kriegsgefangener. Der Sachschaden belief sich auf 1.520.000 Reichsmark; 90 Wohnhäuser wurden beschädigt, 10 vollständig zerstört.

Quellenangaben

Dokumente, Baupläne und Sekundärquellen

Sonderbeilage Osnabrücker Tageblatt (Osnabrücker Tageblatt, 1955)
Titel / Merkmal
Sonderbeilage Osnabrücker Tageblatt
Autor / Verfasser / Urheber
Osnabrücker Tageblatt
Datum
25.03.1955
Im Anflug auf Osnabrück - Die Bombenangriffe 1940 - 1945 (Wido Spratte, 2004)
Titel / Merkmal
Im Anflug auf Osnabrück - Die Bombenangriffe 1940 - 1945
Autor / Verfasser / Urheber
Wido Spratte
Datum
2004
ISBN
1072911600
Anmerkungen
2. Auflage 2004, Wido Spratte, ISBN 3-87898-292-5

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Hinweis zur Chronik

Ich bitte zu beachten, dass die hier aufgeführten Informationen zu den Ereignissen in Osnabrück während des 2. Weltkriegs nur ein "Beiwerk" sind und nicht in dem Maße gepflegt werden, wie es vielleicht wünschenswert wäre. Es soll hierdurch nur die Möglichkeit geschaffen werden, die Entwicklungen im Bunkerbau mit den Luftangriffen auf Osnabrück zeitlich in Verbindung zu bringen. Selbstverständlich versuche ich hier eine gewisse historische Hintergrundbasis zu schaffen, aber ich kann in diesem Umfang keine vollumfängliche Chronik für diesen Zeitraum anbieten. Hierfür fehlt mir leider schlichtweg die Zeit.