Gertrudenberger Höhlen Osnabrück: Unterschriftenaktion gestartet

Letzte Chance auf Rettung der Osnabrücker Höhlen?

In den Gertrudenberger Höhlen

In den Gertrudenberger Höhlen um das Jahr 1939. Zu dieser Zeit war das Stollensystem bereits elektrifiziert und mit einfachen Holzpritschen für den Luftschutz ausgebaut worden.

Unbekannter Fotograf, unbekanntes Archiv

Der Bund möchte die denkmalgeschützten Gertrudenberger Höhlen mit Zementschlämmen verfüllen und sie damit endgültig dicht machen. Entsprechende Mitteilungen waren in den vergangenen Wochen durch die Tageszeitungen gegangen. Die Begründung, die Höhlen wären akut einsturzgefährdet, erscheint jedoch nicht nur den Vorsitzenden des Vereins Gertudenberger Höhlen mehr als fadenscheinlich. Zwei der drei Grundstückseigentümer (Ameos, privat) haben dem Verfüllen bereits zugestimmt. Einzig die Stadt Osnabrück als dritter Teilhaber zögert (zum Glück) noch mit der Zustimmung.

Um die Höhlen vor ihrer endgültigen Verfüllung zu bewahren und sie als Teil der Osnabrücker Kulturlandschaft zu erhalten, hat der Verein nun eine Unterschriftenaktion gestartet.

Ziel ist es mindestens 1.550 Unterschriften für den Erhalt der Höhlen in Osnabrück zu sammeln.

Auch wir werden diese Aktion aktiv begleiten.

Sollten die angepeilten 1.550 Unterschriften zusammenkommen, muss sich die Politik mit dem Thema auseinandersetzen. Vermutlich die letzte Chance für die Gertudenberger Höhlen. Also helft mit die über 600 Jahre alten Höhlen im Gertrudenberg zu bewahren! Jede Stimme zählt!

Weitere Infos findet Ihr auf http://gertrudenberger-hoehlen-osnabrueck.de/

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