Einführung der Vorentwarnung

Am 14. Januar 1944 wurde im Deutschen Reich die so genannte "Vorentwarnung" in Form von drei lang anhaltenden Sirenentönen eingeführt. Dieses Signal erönte fortan, wenn das Gros der alliierten Flugzeuge das Gefahrengebiet verlassen hatte und die unmittelbare Gefahr eines Luftangriffs weitestgehend ausgeschlossen werden konnte. Flak-Feuer und vereinzelte Bombenabwürfe waren aber explizit auch nach der Vorentwarnung möglich. Grund für die Einführung dieses neuen Signals war die ständig wachsende Zahl und Dauer feindlicher Überflüge, die dem öffentlichen Leben und insbesondere der deutschen Wirtschaft schwer zusetzten. Durch die Vorentwarnung war es nun nach ertönen des Signals erlaubt, die Schutzräume vorzeitig zu verlassen und die Arbeiten wieder aufzunehmen, obwohl noch immer akute Luftgefahr herrschte. Damit war dieser Erlass eine weitere Ergänzung zur Einführung der öffentlichen Luftwarnung im Herbst 1942.

Hinweis zur Chronik

Bitte beachten Sie, dass die hier aufgeführten Informationen zu den Ereignissen in Osnabrück während des 2. Weltkriegs nur ein "Beiwerk" sind und nicht in dem Maße gepflegt werden, wie es vielleicht wünschenswert wäre. Selbstverständlich versuchen wir hier eine gewisse Hintergrundbasis zu schaffen, aber wir können in diesem Umfang kein vollumfängliches Werk anbieten. Dafür fehlt es uns schlicht an Zeit und "Manpower".
Wer sich intensiver mit der Geschichte Osnabrücks beschäftigen möchte, dem empfehlen wir entsprechende Fachliteratur oder ein Besuch im Kulturhistorischen Museum. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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