Erste Blindgängerräumung in Osnabrück

Am 22. September 1940 wurde in Osnabrück erstmals mit der Räumung eines Blindgängers begonnen. Eine britische Fliegerbombe war am 26. Juni 1940 über der Doppheide im Fledder abgeworfen worden, detonierte jedoch nicht und grub sich ca. zwei Meter tief in den weichen Erdboden. Das Gelände wurde nach dem Fund der Bombe umgehend abgesperrt und mit Warnschildern versehen. Am 22. September sollte die Bombe durch Fachleute der Technischen Nothilfe (TN) und der Wehrmacht entschärft werden, was sich jedoch als schwierig erwies, da sich der Zünder beim Aufschlag verformt hatte. Aus Sicherheitsgründen entschloss man sich daher zur Sprengung der Bombe.

Lokalisierung

Standort des Ereignisses

Hinweis zur Chronik

Bitte beachten Sie, dass die hier aufgeführten Informationen zu den Ereignissen in Osnabrück während des 2. Weltkriegs nur ein "Beiwerk" sind und nicht in dem Maße gepflegt werden, wie es vielleicht wünschenswert wäre. Selbstverständlich versuchen wir hier eine gewisse Hintergrundbasis zu schaffen, aber wir können in diesem Umfang kein vollumfängliches Werk anbieten. Dafür fehlt es uns schlicht an Zeit und "Manpower".
Wer sich intensiver mit der Geschichte Osnabrücks beschäftigen möchte, dem empfehlen wir entsprechende Fachliteratur oder ein Besuch im Kulturhistorischen Museum. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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