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Beiträge zum Thema Luftschutz und darüber hinaus

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  1. Ehemaliger Bunkereingang Stadtweg Lüstringen
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    Luftschutzstollen Schledehauser Weg - Wer besitzt nähere Informationen?

    Stollenbunker wurde 2010 verfüllt - kaum Informationen über Bauphase

    Der Luftschutzstollen am Schledehauser Weg ist seit der Verfüllung im Jahr 2010 endgültig Geschichte. Aufgrund akuter Einsturzgefahr musste der Bunker im Auftrag der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben mit Beton verfüllt und der erst in den 1980ern wieder freigeräumte Zugang abgerissen werden.Über den Bunker selbst liegen leider kaum Informationen vor. Überliefert ist nur, dass mit dem Bau des Stollens im Jahr 1943 begonnen worden sei und dass er über mindestens zwei Zugänge verfügt habe. Einer der Zugänge befand sich gut sichtbar im Erdhang am Nordrand des Sportplatzes (heute Neubaugebiet)…weiterlesen
  2. Blick auf brennende Innenstadt, 13. September 1944
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    Die Flak in Osnabrück - Teil 4: Dem Ende entgegen

    Die Flakgruppe Osnabrück von September 1944 bis Kriegsende

    (Fortsetzung von Teil 3) Der Spätsommer des Jahres 1944 war erneut von diversen Umstrukturierungen innerhalb der Flakgruppe geprägt. So wurden im September des Jahres 1944 vier der in Osnabrück aufgestellten Heimat-Flak-Batterien den militärischen Stäben der Flak-Abteilungen 743 und 876 unterstellt. In diesem Monat sind in Osnabrück zudem nur noch drei Flak-Abteilungen vermerkt. Diese stellten sich wie folgt zusammen: schwere Flak-Abteilung 273 - Stab mit 6 Batterien (3.-8. Batterie) leichte Flak-Abteilung 743 - Stab mit 12 Batterien (1.-5. Batterie, Heimat-Flak-Batterien 39./XI, 80./XI,…weiterlesen
  3. Flak-Beutegeschütz in Feuerstellung
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    Die Flak in Osnabrück - Teil 3: Zivilisten an der "Heimat-Flak"

    Das letzte Mittel: Schaffung von Alarm-Flak- und Heimat-Flak-Batterien in Osnabrück

    (Fortsetzung von Teil 2) Aufgrund des sich weiter zuspitzenden Personalmangels bei der Luftwaffe und den seit Dezember 1943 wieder massiv einsetzenden Luftangriffe gegen Osnabrück war man im April 1944 dazu übergegangen sogenannte Alarm-Flak-Batterien aus Freiwilligen aufzustellen. Eine entsprechende Genehmigung lag hierfür bereits seit 1942 vor. Diese Einheiten formierten sich weitestgehend aus freiwilligem, jedoch militärisch ungelerntem Zivilpersonal der örtlichen Betriebe und Schülern bis zum Jahrgang 1928. Als Flakhelfer dienten alsbald auch ausländische "Hiwis" (Hilfswillige), zumeist…weiterlesen
  4. 8,8cm Flak auf dem Westerberg
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    Die Flak in Osnabrück - Teil 2: Aufbau der Flakgruppe Osnabrück

    Die Flugabwehr in Osnabrück von 1942 bis Ende 1943

    (Fortsetzung von Teil 1) Im Juli 1942 übernahm die Reserve-Flak-Abteilung 644 mit vormals fünf Batterien die Aufgaben im Regierungsbezirk Osnabrück und löste damit die Flak-Abteilung 766 ab. Noch im selben Monat wurde die Reserve-Abteilung 644 in "schwere Flak-Abteilung 644" umbenannt und war fortan mit drei schweren Batterien für den Schutz der Stadt abgestellt. Als Ergänzung wurden im August fünf Batterien der leichten Flak-Abteilung 743 nach Osnabrück verlegt, welche dort auch weitestgehend bis Dezember 1944 verblieben.Die zwei leichten Batterien 4 und 5 der 644. wurden als erste und…weiterlesen
  5. Splittergraben in Osnabrück, 1939
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    Lächeln für die Kamera: Wo entstand diese Aufnahme?

    Altes Foto aus Osnabrück zeigt Aufenthalt in einem Luftschutzbunker

    In einem unterirdischen Luftschutzraum in Osnabrück. Wann und wo genau diese Aufnahme (s. Bild links) enstand, ist leider unklar. Es könnte sich hierbei um eine frühe Version eines geschlossenen Splitter- bzw. Deckungsgrabens handeln. Dafür spricht unter Anderem die Gewölbeabsteifung durch einfache Rundhölzer, eine zu Beginn des Kriegs übliche Bauweise für Deckungsgräben. Auch das rechts aus der Wand ragende Objekt, offenbar ein Tonrohr für die Entlüftung, deutet auf einen LS-Deckungsgraben hin. Da der genaue Aufnahmestandort des Bildes leider unbekannt ist, bleibt die Zuordnung zu einer…weiterlesen
  6. Flak Westerberg
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    Die Flak in Osnabrück - Teil 1: Die Anfänge 1939 bis 1941

    Die Flugabwehr in Osnabrück von 1939 bis zur Gründung der Flakgruppe Weser-Ems

    Ich habe mich in den letzten Tagen einmal an der chronologischen Aufarbeitung der in Osnabrück zum Einsatz gekommenen Flak-Abteilungen in den Jahren 1939 bis 1945 versucht. Die nachfolgenden Informationen basieren auf diversen Literatur- und Internetquellen, wobei www.ww2.dk und www.lexikon-der-wehrmacht.de besonders hervorzuheben sind. Der folgende Bericht könnte leider aufgrund der sich aufgetanen Komplexität des Themas ggf. fehlerhaft oder unvollständig sein.Einleitend zunächst einmal ein Blick auf die Zuständigkeiten bei der Luftverteidigung für den Regierungsbezirk…weiterlesen